Hühnerauge - meist ein Hilfeschrei der Haut

Rein vom medizinischen Standpunkt betrachtet ist ein Hühnerauge eine schmerzhafte Horn­schwielenbildung mit zentralem, in die Tiefe gerichtetem Sporn oder Hornkonus und entsteht durch chronischen Druck auf knochennahe Haut.

 

Vereinfacht ausgedrückt kann man aber auch sagen, daß das Hühnerauge ein Hilfeschrei der Haut gegen zu enge (modische) oder schlecht passende Schuhe ist. Allerdings können auch durch Zehenfehlstellungen (Hammer- oder Krallenzeh) oder durch zu starke Belastungen Hühneraugen entstehen.

Von ihrer Konsistenz her werden Hühneraugen in zwei Gruppen unterschieden:

  • hartes Hühnerauge
  • weiches Hühnerauge

 

 

Weiters rate ich persönlich von Hühneraugenpflastern ab. Diese Pflaster enthalten meist Salizylsäure, deren Zweck es ist, die Haut aufzuweichen.

Verrutscht dieses Pflaster jedoch, wirkt die Salizylsäure leider auf der gesunden, intakten Haut und ruft weitere Hautschädigungen hervor.

 

Was können Sie tun?

Zuerst einmal sollten sie die Ursache suchen.

Meistens ist es der Schuh.

Nehmen Sie Ihre Schuhe innen und außen genau unter die Lupe. Finden Sie drückende Innen- oder Außen­nähte, trennen Sie sich von dem Schuh - egal wie teuer er war.

Und dann begeben sie sich in fachkundige Hände: zum ausgebildeten Fußpfleger/in.

Sollten Ihnen allerdings die aktuellen Modeerscheinungen im Schuhmarkt wichtiger sein als Ihre Fußgesundheit, dann können sie sich den Gang zur medizinischen Fußpflege sparen und plagen sich dann einfach mit dem schmerzenden Hühnerauge rum. Oder Sie beherzigen den einfachen Satz:

Die Schuhe müssen zu den Füßen passen und nicht zum Kopf!

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